Gesundheitspraxis für Pferde
Gesundheitspraxis für Pferde

Entwurmungsmanagement

Mit sinnvollem Wurmmanagement können Sie sowohl die Belastung durch unnötige Wurmkuren vermeiden als auch die Gefahren durch übermäßigen Wurmbefall für die Gesundheit Ihres Pferdes minimieren.

Parasiten können bei Pferden schweren Schaden mit – schlimmstenfalls- tödlichen Folgen anrichten. Die meisten Pferde werden „prophylaktisch“ mehrmals im Jahr, mittels einer chemischen Wurmpaste, entwurmt. Allerdings weisen immer mehr Würmer Resistenzen gegen gängige Entwurmungsmittel auf. Daher wechseln viele Pferdebesitzer – ebenfalls prophylaktisch- die verwendeten Pasten ab.  Dieses Vorgehen belastet den Organismus des Pferdes und ist leider ebenso sinnlos wie riskant. Doch warum eigentlich?

Stellen Sie sich vor, im Stall ist ein Pferd an einer Infektion erkrankt und benötigt deswegen ein Antibiotikum. Für dieses Pferd ist das Medikament notwendig und auch sinnvoll. Wenn nun aber – rein prophylaktisch – alle Pferde des Stalles auf Grund der Infektion dieses einen Pferdes mit Antibiotika behandelt werden sollten, wäre es ebenfalls sinnlos und belastend für die anderen, gesunden Pferde. Zudem erhöht sich das Risiko für die Bildung resistenter Krankheitserreger. Niemand käme auf diese Idee. Doch genau das passiert bei den gängigen Entwurmungsverfahren!

Das Problem: Prophylaktisches Entwurmen gibt es nicht!

Eine chemische Wurmkur kann nur töten was auch da ist, bestenfalls das Ausscheiden von Eiern unterdrücken. Aber keine Infektion verhindern!
Meistens haben zudem nur einzelne Tiere eines Bestandes Würmer in behandlungsbedürftigem Ausmaß. Eine „rein prophylaktische“ Gruppenbehandlung, weil bei einzelnen Pferden Behandlungsbedarf festgestellt wurde ist also ebenfalls kritisch zu sehen. Von daher macht eine Behandlung nur dann Sinn, wenn auch ein Befall bei diesem, bestimmten Tier besteht. Eigentlich logisch. Oder?

Zudem haben insbesondere stoffwechselempfindliche Pferde oft Probleme mit den regelmäßig verabreichten „chemischen Keulen“.  Nicht selten „klappen“ gerade halbwegs stabile Kandidaten nach der Wurmkur wieder zusammen und entwickeln eine Fülle an Symptomen bis hin zu Reheschüben. Leider sind aber besonders diese Pferde oft durch ihre gestörte Darmflora besonders empfindlich für erhöhten Wurmbefall und dieser kann wiederum ebenfalls sehr ernste Folgen für das Pferd haben.

Aus Angst heraus entwurmen manche Pferdebesitzer dann einfach überhaupt nicht. Nichts zu tun ist aber leider auch keine Lösung!

Das Ziel: Langfristige Stabilisierung eines gesunden Darmmilieus kombiniert mit möglichst guter Prophylaxe und natürlichen Methoden zum Wurmmanagement um das Risiko einer Parasitose und gleichzeitig die Belastung durch Wurmkuren zu minimieren.

Meine Leistungen umfassen:

-          Beratung zur Selektiven Entwurmung incl. Kotprobe und Interpretation der Ergebnisse

-          Falls nötig, Empfehlungen für den Einsatz alternative Entwurmungsmöglichkeiten.    Welche der verschiedenen Möglichkeiten für Ihr Pferd geeignet sind, hängt von der Gesamtsituation ab. Bei starkem Befall chem. Entwurmung in Zusammenarbeit mit dem betreuenden Tierarzt und mit Unterstützung Homöopathischer/Pflanzlicher Mittel zur Stabilisierung.

-          Nachkontrolle des Behandlungserfolgs und ggf. Besprechen des weiteren Vorgehens

-          Regelmäßige Kontrollen in immer längeren zeitlichen Abständen

Auch bei immer wiederkehrenden Problemen und häufigen, erfolglosen Entwurmungsversuchen ist dieser Ansatz erfolgversprechend!

 

Kontakt

Gesundheitspraxis für Pferde

Stefanie Tiebe-Fett, MBA

Am Michelsberg 9

91207 Lauf a.d.Pegnitz

 

Telefon

09126 297872 09126 297872

 

E-Mail

tiebe-fett@email.de